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Pflegeeinsatz auf der Kirnberger Hutung

Pflegeeinsatz auf der Kirnberger Hutung

Früh am Samstagmorgen versammelte sich ein motiviertes Team aus Ehrenamtlichen vor der Kirchberger Kirche. Gut ausgerüstet mit Picknick und Werkzeug machten wir uns auf den Weg zum Naturschutzgebiet um den Wolfsberg.

Hier befindet sich eine Schafhutung und stellt einen wertvollen Magerrasen dar. Dieser Lebensraum ist extrem artenreich, der nährstoffarme Boden stellt ideale Bedingungen für Spezialisten dar, einige Rote-Liste-Arten wachsen hier.

Dieses besonders artenreiche Biotop wird erhalten, indem Schafherden auf der Fläche weiden. Die Schafe fressen die Gräser und junge Baumaustriebe ab und halten so die Fläche offen. Auch transportieren sie in ihrer Wolle Pflanzensamen und Insekten und tragen so zu ihrer Verbreitung bei. Der Vorteil der Beweidung ist, dass Pflanzen nach und nach abgefressen werden, Lebensräume von Kleinlebewesen werden erhalten und auch sehr steile Hänge können kurzgehalten werden.

Allerdings meiden die Tiere Büsche mit Dornen. Um eine Verbuschung zu vermeiden, müssen die dornigen Austriebe also nachträglich entfernt werden.

Hier kommt unsere motivierte Mannschaft ins Spiel! Mit Hacken und Handschuhen bewaffnet wagten wir uns auf den steilen Hang und entfernten Schlehen, Rosen und Weißdorn. Bei guter Stimmung wurden die Pflanzenteile gesammelt und zu einem stolzen Haufen aufgeschichtet, der später abtransportiert wird.

Nach einer Pause mit kleiner Stärkung arbeiteten wir noch eine weitere Stunde, bevor wir uns erschöpft aber zufrieden zum verdienten Vesper niederließen. Bei Brezeln, Apfelkuchen und guten Gesprächen kamen wir wieder zu Kräften und betrachteten stolz unser Werk.

Vielen Dank an die Gemeinde Gebsattel für die Finanzierung der Verpflegung!

Inka Grille, Praktikantin im Naturpark Frankenhöhe

© Marc Burggraf
© Marc Burggraf